20. Januar 2013

"„Das typisch Menschliche: sich aus Angst vor einer unbekannten Zukunft an die bekannte Vergangenheit klammern.“"

Hallo ihr Lieben,

schon wieder Sonntag.. die Zeit rennt... gerade gestern wurde mir das wieder stark bewusst, als ich einen schönen Tag mit meiner besten Freundin verbracht habe, seit Langem einmal wieder. So gut es uns auch gehen mag, die Stimmung war stets begleitet von einer gewissen Melancholie.
Melancholie in Denken und Handeln, ein Tag unter dem Zeichen des Vergänglichen, der Abschied war nicht mehr nur eine vage Vorstellung. Ein wehmütiger Versuch, das Sein festzuhalten und dem Werden einzuverleiben...
Um es auf den Menschen ganz allgemein zu beziehen:
Ist es denn nicht so, dass wir das Ende auch dann nicht akzeptieren, wenn es unausweichlich bevorsteht? Wir wollen nicht daran glauben, bis zuletzt, bis es eintritt, unvermeidbar, bis zuletzt nicht daran glauben, dass alles sein Ende hat, haben muss, bis zuletzt uns an diesen Gedanken einer Ewigkeit klammern, einer Ewigkeit, der Ewigkeit...
Nichts läge dem Menschen ferner, als einzusehen, dass er nicht für die Ewigkeit geschaffen ist, auch wenn ihm doch täglich nicht näher liegt als seine eigene Endlichkeit, die Leben heißt.
__ Nichtsdestotrotz bedeutet ein Ende auch immer einen neuen Anfang. Wer weiß, ob der Anfang nicht etwas noch viel Besseres bereithält? Zudem ist so ein Ende doch auch selten einer dieser berühmten "klaren Schnitte". Etwas Neues wartet, und über all die Melancholie und die Trauer sollte man doch nicht vergessen, sich darauf zu freuen.

Sonnige Grüße von Leonie


Hello everybody,
realizing that a change is coming soon can be difficult.. ambivalent feelings come up. On the one hand there is this great melancholy, the thought of a wonderful period having to end ... but on the other we should never forget curiousity and joy towards the future. Who says that it won´t better than what is today?
I think that we should try to never sacrifice our future to the past.
Sunny regards by Leonie

PS: Quote by John Naisbitt: "Typically humanly: Leeching on to the well known past because of anxiety about the unknown future."

1 Kommentar:

  1. Na, heute mal ganz philosophisch? In vielem kann ich dir Recht geben. Bdm

    AntwortenLöschen